Sterbefälle


Beurkundung von Sterbefällen:

Die Anzeigen des Todes müssen vom Standesamt des Sterbeortes beurkundet werden. Ereignet sich der Todesfall nicht im Krankenhaus, muss er von den Angehörigen spätestens am nächsten Werktag beim Standesamt angezeigt werden. In diesem Fall muss vorher umgehend die Bestattung informiert werden. Die Bestattung organisiert in der Folge die Totenbeschau und leitet die vom Beschauarzt auszustellende Bestätigung des Todes ("Totenschein") an das Standesamt weiter.
Die Angehörigen werden gebeten, die für die Beurkundung erforderlichen Urkunden bereits bei der Anzeige des Sterbefalles mitzunehmen.


Folgende Urkunden werden benötigt:

  • Geburtsurkunde der(s) Verstorbenen
  • Heiratsurkunde der(s) Verstorbenen (bei Auflösung der Ehe - Nachweis der Auflösung wie z. B. Sterbeurkunde,
  • Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftbestätigung)
  • Meldenachweis bei Fremden
  • Nachweis akademischer Grad
  • Nachweis der Staatsangehörigkeit (Staatsbürgerschaftsnachweis, Heimatschein - bei Fremden Reisepass)

Nach Abschluss der Beurkundung stellt das Standesamt die Sterbeurkunden und Todesbestätigungen aus und teilt den Todesfall an die verschiedensten Behörden (Meldeamt, Verlassenschaftsgericht, Führerscheinregister, Sozialversicherungsträger etc.) mit.



Sterbeurkunde:

Die Sterbeurkunde stellt für alle nach dem 01.01.1939 verstorbenen Personen jedes Standesamt aus.


Formulare zum Thema: 

Sterbebuch: Ausstellung einer Abschrift aus dem Sterbebuch beantragen

Sterbeurkunde: (international): Ausstellung einer internationalen Sterbeurkunde beantragen

Sterbeurkunde: Ausstellung einer Sterbeurkunde beantragen


Für weitere Rückfragen stehen unsere Standesbeamten gerne zur Verfügung.

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