Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Abfallwirtschaft

Öffnungszeiten

freitags: 13:00 - 17:00 Uhr
feiertags:

geschlossen

 

Abfuhrtermine 2021/22

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Mülltrennung

Müllsäcke unseres Entsorgungsunternehmens – der Firma FCC - sind im Gemeindeamt zum Preis von € 4,80 pro Stück erhältlich!


Der Recyclingkreislauf im ARA System macht aus ausgedienten Verpackungen wieder neuen Rohstoff. Je sauberer und besser sortiert das Sammelmaterial ist, desto besser kann es verwertet werden.


  • Plastikflaschen für Getränke, z.B. PET-Flaschen
  • Plastikflaschen für Wasch- und Reinigungsmittel, z.B. Haushaltsreiniger, Spülmittel, Waschmittel, Weichspüler – Plastikflaschen für Körperpflegemittel, z.B. Shampoo, Duschgel

Andere Leichtverpackungen wie: 

  • Joghurtbecher 
  • Plastiksackerl und Tragetaschen 
  • Kunststoffdeckel und –verschlüsse 
  • Kunststofftuben
  • Kunststoffkanister
  • Blisterverpackungen
  • Styropor®-Verpackungen
  • Obst und Fleischtassen aus Kunststoff 
  • Kunststoffnetze
  • Jutesäcke
  • Holzsteigen
  • Biogene Verpackungen

Bitte alle Leichtverpackungen sauber und restentleert in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack werfen. Danke.

Das darf nicht in den gelben Sack bzw. in die gelbe Tonne

Alle anderen Abfälle wie:

  • Restmüll
  • Verpackungen mit Restinhalten
  • andere Kunststoffabfälle wie z.B. Spielzeug, Haushaltsgeräte, Gartengeräte
  • Verpackungen aus anderen Werkstoffen z.B. Glas, Papier, Metall (bitte in die richtigen Sammelbehälter)
  • Problemstoffe (bitte zur Problemstoffsammlung)

Nur wer auf den Kreislauf achtet, hat beim Sammeln auch Erfolg.
Der Recyclingkreislauf im ARA System macht aus ausgedienten Verpackungen wieder neuen Rohstoff. Je sauberer und besser sortiert das Sammelmaterial ist, desto besser kann es verwertet werden. Aus diesem Sammelgut werden dann neue Produkte wie zum Beispiel Spül- oder Reinigungsmittelflaschen, Tragetaschen, Fleece-Pullover, Schlafsack- oder Anorakfüllungen, Rohre oder technische Teile hergestellt.

Gemeinsam handeln, getrennt sammeln.
Für’s richtige Sammeln gibt es tonnenweise Argumente. Und wenn wir alle gemeinsam handeln und richtig trennen, profitiert vor allem einer: unsere Umwelt.

  • Wertvolles Erdöl wird eingespart, die Ressourcen werden geschont.
  • Der Treibhauseffekt wird verringert, der Klimaschutz gefördert.
  • Die Umwelt wird auch für künftige Generationen geschützt.


Wer ist Öli?

Der Öli ist Ihr neuer Mehrweg-Sammeleimer für Altspeiseöl & -fett. Seine Leibspeisen sind Öl, Fett und Schmalz.

Öli hilft im Haushalt!

Bis zu drei Liter gebrauchtes Öl & Fett können Sie in den gelben Öli-Eimer füllen. Ist der Öli voll, geben Sie ihn einfach im Altstoffsammelzentrum der Gemeinde Malta ab. Dort erhalten Sie im Austausch einen frisch gewaschenen Öli – völlig kostenlos. Dieses Tauschsystem ist einzigartig und macht die Sammlung besonders angenehm.
Bei der Ausgabe von zusätzlichen "Ölis" ist pro ausgegebenen Eimer ein Kostenersatz von € 1,00 zu entrichten.

Warum Altspeisefett sammeln?
Sammeln ist der richtige Weg!

Mit dem Öli gesammelte Frittieröle und Bratfette sind eine nachhaltige Energiequelle. Neue Technologien ermöglichen die Produktion von Biodiesel und Ökostrom aus Altspeisefett. So lassen sich aus dem Inhalt eines vollen Ölis 3 Liter Biodiesel oder 11 kWh Ökostrom erzeugen. Genug Elektrizität, um eine 60-Watt-Glühbirne eine ganze Woche zum Leuchten zu bringen!

Der Abfluss ist der falsche Weg!

Wer denkt beim Genuss von Schnitzel und Pommes Frites schon daran, dass der Rest des Frittierfettes noch zum Problem werden kann? Und zwar genau dann, wenn das restliche Fett einfach in den Ausguss oder ins WC geschüttet wird. Ablagerungen und Verstopfungen in Ihren Abflussleitungen und der Kanalisation sowie hohe Wartungs- und Reinigungskosten sind die Folge.

 

Mit dem Öli wird das Altspeisefett dorthin geleitet, wo es hingehört: Zur sinnvollen Wiederverwertung als erneuerbarer Energieträger.

 

Was darf in den Öli?

ja...

  • gebrauchtes Frittieröl und Bratfett
  • Öle von eingelegten Speisen (Tunfisch, Ölsardinen, usw.)
  • Butter, Margarine, Schmalz
  • verdorbene und abgelaufene Speiseöle & -fette

nein...

  • Mineral-, Motor- und Schmieröle
  • andere Flüssigkeiten und Chemikalien
  • Mayonnaisen, Saucen, Dressings
  • Speisereste und sonstige Abfälle

Seit 1. Januar 2006 gelten Asbestzementbaustoffe als gefährlicher Abfall und sind mit Begleitschein zu entsorgen. Sie werden derzeit als gefährliche Abfälle angenommen, dann ausgestuft und als nicht gefährlicher Abfall (2 Deponien in Kärnten  - AST Klagenfurt und ABRG Arnoldstein) deponiert!

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass bis in die 80er Jahre Dächer üblicherweise mit zementgebundenen Asbestfaserplatten eingedeckt bzw. Hausfassaden verkleidet wurden (auch als „Eternit“ bezeichnet). Die Verwendung dieser asbesthaltigen Bauprodukte war in dieser Zeit durchaus üblich. Man erkennt das asbesthältige Material wenn in der Bruchstelle silberne Fasern vorhanden sind!

Beispiele Bauprodukte:

  • Platten (zB für Fassadenverkleidungen, Dachplatten und Lüftungskanäle)
  • Rohre (zB für Trinkwasser, Abwasser, Lüftungen und Abgasführungen)
  • Formstücke (zB für Dacheinläufe, Blumenkisten sowie besondere Bauteile)

Zementgebundene Asbestmaterialien
Beim Abbruch oder Entfernen der alten Bestände ist vorzusehen, dass die Durchführung der Arbeiten unter größtmöglicher Vermeidung von Staub (Faserfreisetzung) erfolgt. Das bedeutet, dass Platten keinesfalls mechanisch bearbeitet und/oder abgeworfen und damit zertrümmert werden dürfen. Die Baumaterialien sind Stück für Stück händisch zu lösen und abzutragen. Gegebenenfalls ist für eine ausreichende Befeuchtung der Baumaterialien zu sorgen.
(Dachdecker sind perfekt informiert – hier fallen die Abfälle im Zuge der Tätigkeit des Betriebes an -  der Dachdecker oder Baumeister ist Abfallerzeuger!)

Lose Asbest-Materialien
Weitere Quellen für die Freisetzung von Asbestfasern können Hitze- oder Schallisolierungen aus den Jahren 1970 bis Ende 1980 sein.

Dazu zählen:

  • Isolierungen von Rohrleitungen und elektronischen Schaltelementen (zB E-Nachtspeicherheizgeräten – sind in Schulen oft noch vorhanden) Nachtspeicheröfen bitte nicht zerlegen sondern mit Folie umkleiden, zukleben, um die Asbestbelastung zu vermeiden. Wenn Sie nicht sicher sind bzw. der Verdacht besteht, dass der Ofen asbesthältig ist, haben Sie die Möglichkeit Herrn Bartel zu kontaktieren.  (Kärntner Landesregierung – Tel: 050536-31529). Wenn Sie ihm die Seriennummer und die Typenbezeichnung des Ofens bekannt geben, kann er Ihnen nachschauen, ob der Nachtspeicherofen asbesthaltig ist oder nicht!
  • Gepresste Isolierplatten oder Isolierwolle bei elektrischen oder feuerungstechnischen Einrichtungen
  • Brandhemmende Abschottungen bei Kaminen oder Brandabschnitten, etc.
  • Schwach gebundene Asbestmaterialien, wie vor allem Spritzasbest, als Brand- und Schallschutz

Verpackung  - Lagerung
Grundsätzlich müssen die Abfälle staubdicht verpackt sein, sodass beim Entladen Staubemissionen sicher vermieden werden. Am sinnvollsten werden hier Big Bags verwendet. Die Big Bags müssen funktionstüchtig und unbeschädigt sein.

Es gibt drei Möglichkeiten die asbesthältigen Abfälle zu verpacken:

  • Big Bags – diese müssen funktionstüchtig und unbeschädigt sein
  • Lagerung auf Paletten und Umwicklung mit Schrumpffolie
  • Verschließbarer Container – wobei hier das Material besprüht bzw. befeuchtet werden muss

Bei Großmengen soll die Entsorgung über befugte Sammler laufen!

Abfallwirtschaftsverband Spittal/Drau Schüttbach 27
9800 Spittal an der Drau Tel:  04762-3404-13


Viele Elektrogeräte stellen für die Umwelt ein Problem dar und müssen daher einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden! Dank Ihrer Mithilfe ist das möglich!

Sie lagern das alte Fernsehgerät immer noch im Keller? Ihre Waschmaschine hat den Geist aufgegeben und der Kühlschrank steht immer noch in der Garage und niemand braucht ihn? Neben den vielen Großgeräten können Sie aber auch Kleingeräte wie Bügeleisen, Mixer, Videorecorder, PC, Drucker, Scanner, Bildschirme und auch elektrisches Werkzeug zur Sammelstelle bringen.

Seit 13. August 2005 ist durch die Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO) die Entsorgung von Elektroaltgeräten aus privaten Haushalten unentgeltlich. Bürgerinnen und Bürger können ihre ausgedienten Elektroaltgeräte kostenlos bei den Sammelstellen der Gemeinde sowie bei größeren Handelsgeschäften abgeben!


Quellensortierung am Anfallsort (z. B. Altstoffsammelzentren, Baustellen) und bei Sortieranlagen


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Interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden

Gmünd in Kärnten, Malta & Krems in Kärnten

Die Kompostierung ist eine zielführende Maßnahme zur Vermeidung von biogenen Abfällen. Wird die Kompostierung im eigenen Garten nicht durchgeführt, so sind die biogenen Abfälle über die Biotonne zu sammeln und der Kompostierungsanlage des Abfallwirtschaftsverbandes Spittal/Drau zuzuführen, wo diese fachgerecht zu wertvollem Kompost verarbeitet werden.

Die Bioabfallsammlung wird ab November 2021 durch die Firma FCC Austria Abfall Service AG durchgeführt werden.


Abholung am festgelegten Sammeltag:

Mai bis September - 14tägig
Oktober
bis April - monatlich

Kosten und Größe der Biomülltonne: 120Liter - 8,00 € oder 240Liter - 10,00 € je Entsorgung

Die Biotonnen werden in der ersten Novemberwoche durch die Firma FCC zugestellt.

Die erste Entleerung durch die Firma FCC Austria Abfall Service AG erfolgt am 25.11.2021.

Sollten Sie Interesse an einer Biotonne bzw.  diesem Abfuhrsystem haben, ersuchen wir Sie, dies am Gemeindeamt zeitgerecht zu melden.

(Tel: 04733 22027 oder per E-Mail: christoph.eigner@ktn.gde.at)


  • unverpacktes Obst und Gemüse (inkl. Schalen und Südfrüchte)
  • Fallobst
  • Eierschalen, Nussschalen
  • feste Speise- und Lebensmittelreste (keine Flüssigkeiten, ohne Knochen)
  • verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung)
  • verschmutztes, unbeschichtetes und unbedrucktes Papier (Papierservietten, Küchenrolle, Papiersackerl)
  • Kaffeefilter, Pads, Teebeutel
  • Schnittblumen, verwelkte Pflanzenabfällen, Balkonpflanzen (Blumen/Topfpflanzen mit Erde)
  • Rindenabfälle u. unbehandelte Holzspäne
  • Gartenabfälle (Rasenschnitt angetrocknet, Laub)
  • Baum- und Strauchschnitt
  • Gestecke (ohne Kunststoff, Steckschwamm und Bindedraht, keine Kunstblumen)

Standort – Biotonne

Gut ist ein schattiger Platz am Haus, noch besser ein frostgeschützter Standort in der Garage. Pralle Sonne begünstigt unangenehme Gerüche und Fruchtfliegen.

 

Richtige Befüllung

Damit der Inhalt Ihrer Biotonne im Winter nicht als Eisklumpen am Boden festklebt oder sich im Sommer zu einer Geruchsbelästigung entwickelt, gibt es einen wichtigen Grundsatz:

Je trockener und luftiger die kompostierbaren Abfälle in der Tonne liegen, desto besser funktioniert die Lagerung bei Kälte und Hitze.

 

Dazu folgende Tipps:

  • Verwenden Sie einen „Vorsammelbehälter“ für Ihre Bioabfälle!
  • ·Verwenden Sie nur Beutel aus abbaubarer Maisstärke oder Papiersäcke, KEINE Kunststoffsäcke!
  • Lassen Sie Gemüseputzreste erst abtropfen, bzw. Speisereste erst auskühlen. Suppen, Saucen und Flüssigkeiten gehören nicht in die Biotonne.
  • Drücken Sie den Abfall nicht zusammen - besser locker im Behälter sammeln und öfters ausleeren. So werden Fäulnisprozesse und Geruch vermieden.
  • Lassen Sie Gras vor dem Einfüllen antrocknen. Kehren Sie Laub an einem sonnigen Tag zusammen.
  • Bei großer Hitze empfiehlt es sich die Küchen-abfälle extra dick einzuwickeln oder mit anderem Bioabfall abzudecken, damit Insekten keine Brutstätte finden.


Abfallwirtschaftsverband Spittal/Drau
Schüttbach 27, 9800 Spittal

Telefon:  +43 (0)4762-3404 - office@awvspittal.at


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Tipps

- Vermeiden Sie unnötige und umweltbelastende Produkte
- Verzichten Sie auf problematische Verpackungen
- Kaufen Sie offene Waren, verzichten Sie auf verpackte Waren
- Achten Sie auf wiederverwendbare Verpackungen
- Bevorzugen Sie Mehrweg- statt Einwegverpackungen
- Kaufen Sie nur die Menge, die Sie tatsächlich benötigen
- Achten Sie auf die regelmäßige Wartung von Geräten
- Sparen Sie beim Einsatz von Reinigungs- und Pflegemitteln


- Beim Einkaufen von Produkten bezahlen Sie die Entsorgung von Verpackungen mit.   Entsorgen Sie daher Verpackungen in die für Sie und für die Gemeinde kostenlosen 
  Verpackungscontainer im Altstoffsammelzentrum.
- Bioabfall gehört in die Biotonne oder auf den Kompost! Bioabfall in der Restmülltonne     verursacht auf der Deponie Umweltprobleme und damit auch erhöhte Kosten.
  Bioabfälle haben im Restmüll nichts zu suchen!
- Sammeln Sie Problemstoffe (Farben, Lacke, Spraydosen mit Restinhalt, Altöl, 
  Reinigungs- und Putzmittel etc.) getrennt und bringen Sie diese in das 
  Altstoffsammelzentrum. Problemstoffe dürfen nicht zum Restabfall gegeben werden, 
  denn sie schaffen auf der Deponie ebenfalls Probleme und unnötige Kosten.
- Halten Sie Ihre Restabfall- und Sperrmüllmengen durch "Vermeidung" und durch 
  richtige "Trennung" so gering als möglich. Alles, was im Restabfall oder im Sperrmüll 
  landet, kann nicht wiederverwertet werden.

Halten wir gemeinsam unser MALTATAL sauber!