Quellenverweis: Gemeindechronik "Von der Vergangenheit in die Gegenwart"
Autor: Franz Klampferer. Gemeindearchiv - Bildarchiv der Gemeinde Malta - mit freundlicher Unterstützung von Ing. Günter Pioch und Adolf Gollenz
1849 bis 1918
1849
Erlass des „Reichsgemeindegesetzes“ – Dieses sieht die Bildung von politischen Gemeinden und Vewaltungsbezirken in Kärnten vor.
1849
wurde aus den drei Katastralgemeinden, Dornbach, Malta und Maltaberg, die seit Beginn des 19. Jahrhunderts existierten, entstand die politische Gemeinde Malta.
1850
Am 05.10.1850 findet die erste Gemeinderatssitzung statt. Damaliger Bürgermeister: Anton Pucher, Wirt zu Fischertratten.
1855
Erstbesteigung der Hochalmspitze – Am 27.08.1855 erreicht Pfarrer Martin Krall mit seinen sechs Begleitern den Gipfel der Hochalmspitze
1881
Die Sektion Villach erbaut am Fuße des Hochalmgletschers in der Hochalm die „Villacher Hütte“
1889
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Malta
1899
Eröffnung der Osnabrückerhütte im Großelendtal
1900
Mit der Errichtung des Alpenvereinssteges Gmünderhütte – Kölnbreinsteg wird begonnen.
1901
Die Fahrpost mit Pferden wird ins Leben gerufen. Diese verkehrt in den Wintermonaten nur bis Malta.
1902
Gründung der Raiffeisenkasse Malta. Peter Rossegger besucht das Maltatal und beschreibt den Fallbach als ein besonderes Naturwunder.
1903
Der Alpenverein Gmünd kauft von der Malteiner Jagdgesellschaft das Jagdhaus Schönau und gründet die Gmünder Hütte (offizielle Eröffnung: 17.08.1905)
1905
Bau der Liesertalstraße zwischen Lieserbrücke und Trebesing.
1913
Eröffnung der Gießener Hütte im Gößgraben.
1917
Die Folgen des Ersten Weltkrieges gehen auch an Malta nicht spurlos vorüber. Immer häufiger treffen Nachrichten über den Heldentod Gemeindeangehöriger von den Fronten der Heimat ein.
1918
Das Ende des Ersten Weltkrieges wird als Erleichterung empfunden, jedoch für 63 eingerückte Soldaten gibt es kein Wiedersehen mit der Heimat. Lehrer Ferdinand Schmid tritt mit 01.12. sein Lehramt in Malta an.
1921 bis 1949
1921
Errichtung eines Kriegerdenkmales für die Gefallenen des Krieges. Im Sommer wird die Pferdepostlinie Spittal-Gmünd-Pflüglhof eröffnet.
1927
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Dornbach.
1928
Gründung der Trachtenkapelle Malta. Gastwirt Karl Stützl jun. ist der erste Autobesitzer des Maltatales. Eröffnung der Kattowitzer Hütte im Sommer durch die Sektion Kattowitz.
1929
Das erste Verkehrsflugzeug überfliegt das Maltatal.
1931
Die Herrschaftsära Kronegg geht nach Jahrhunderten zu Ende. Die Besitzungen des Schlosses Kronegg sowie die angrenzenden Gründstücke (Kroneggfeld) werden an Filipp Truskaller, Kramerwirt in Malta, verkauft. Am 16. August wird die neu erbaute Osnabrückerhütte nach ihrer Zerstörung im Jahre 1929 wieder offiziell eröffnet.
1932
Die Herrschaft „Graf Lodron“ geht nach 300-jährigem Bestehen zu Ende.
1932
In der Nacht vom 6. zum 7. Jänner löst vermutlich ein leichtes Erdbeben eine geometrische Veränderung an einem unserer königlichen und stolzen „Dreitausender“ aus. Die Spitze des Ankogels stürzt in dieser Nacht in die Radeckalm des Anlauftales in Salzburg ab. Der Winter selbst ist schneearm aber kalt, sodass nach Meinungen von Experten auch der Frost an diesem Bergsturz mitbeteiligt gewesen sein dürfte.
1933
Deutschland verhängt eine Grenzübertrittsgebühr für Touristen, die nach Österreich reisen. Dies trifft Malta als Tourismusgemeinde schwer.
1934
Für die Kinder in Koschach und Brandstatt wird eine Winterklasse im Gasthaus Faller eingerichtet, um ihnen im Winter den langen Schulweg zu ersparen.
1935
Die Volksschulaußenklasse in Brandstatt wird zu einer ganzjährigen Volksschule.
Überflutungskatastrophe – die Malta tritt nach heftigen Niederschlägen aus dem Bachbett.
Hilfsaktionen von den Nachbargemeinden, dem Alpenverein und anderen Organisationen setzen ein.
1936
Auf Grund der Hochwasserschäden im Jahr 1935 wird mit Regulierungsarbeiten am Maltafluss begonnen. Dafür werden die Bauern zu Robotarbeiten in Form von Bruchsteinlieferungen herangezogen.
1937
Auf Grund der zu leistenden Kostenbeiträge für die Verbauungsarbeiten am Maltafluss verschärft sich die wirtschaftliche Situation der bereits verschuldeten Bauernschaft, Haus- und Grundbesitzer. Pfarrer Pingler schreibt in seiner Chronik: „Die Armut im Tale ist grenzenlos. Die Gesamtschulden der Bauernschaft werden auf ca. 800.000 Schilling geschätzt (das sind vergleichsweise 100 Millionen Schilling im Jahre 1980)
Die Kriegsjahre 1939 bis 1945 im Maltatal
Im Gemeindearchiv liegen nur mangelhafte Unterlagen auf. Nach dem Kriegsende wird einer Aufbewahrung oder Archivierung derartiger Unterlagen wenig Bedeutung beigemessen. Einiges lässt sich in der Gemeindechronik nachlesen…
1946
Im Herbst kehrt Oberlehrer Ferdinand Schmid aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Er darf seinen Dienst als Lehrer an der Volksschule Malta zunächst auf Grund des Verbotsgesetzes nicht aufnehmen. Ferdinand Schmid widmet sich jedoch sofort dem kulturellen Geschehen in der Gemeinde, übernimmt den Kirchenchor und ruft auch den ersten Gemischten Chor ins Leben.
1947
Oberlehrer Ferdinand Schmid bildet aus 12 Männern eine Sängerrunde – den späteren Männergesangsverein Malta.
1948
In der Holzindustrie macht sich ein Konjunkturaufschwung bemerkbar – für die Beseitigung der Kriegsschäden ist Holz als heimischer Rohstoff besonders gefragt. Mit 01. Dezember wird Ferdinand Schmid in den Schuldienst aufgenommen und zum Schulleiter der Volksschule Malta. Die Dorfgemeinschaft Malta wird gegründet. Sie besteht aus: Musikkapelle, Männergesangsverein, Theatergruppe, Sportgruppe und gemischtem Chor. Zum Obmann wird Ferdinand Schmid gewählt.
1949
Die Außenschule Brandstatt wird zu einem eigenen Schulsprengel erklärt und übersiedelt in die neuen fertig gestellten Schulräume.
1951 bis 1969
1951
Bei den Neuwahlen wird Hans Koch zum Bürgermeister gewählt. Malta erhält die erste Alarmsirene – diese wird am Schulhaus montiert. Nach dem Volkszählungsergebnis zählt die Gemeinde 1421 Einwohner.
1952
Tragisches Unglück vor dem Schleierfall: Obwohl strikt untersagt, lassen sich die Holzarbeiter Andreas Pleschgatternig, Josef Aschbacher und Josef Strasser von der Bergstation mit der beladenen Holzseilbahn zu Tale transportieren. Der Mechanismus versagt und die Arbeiter Andras Pleschgattering und Josef Aschbacher verunglücken tödlich. Josef Strasser ist schwer verletzt.
1953
Herrn Oberlehrer Ferdinand Schmid wird die Ehrenbürgerschaft verliehen.
1954
Die Gemeinde übersiedelt von der Volksschule in das neue Amtsgebäude. Gleichzeitig beziehen auch die Landwirtschaftliche Genossenschaft und die Post ihre Räumlichkeiten. Die Schulleitung richtet in den freigewordenen Amtsräumen eine Schulküche ein.
1955
Am 03.03.1955 verstirbt Ehrenbürger Ferdinand Schmid.
1956
Im Frühjahr werden im Raume Koschach-Brandstatt-Pflüglhof drei Granitsteinbrüche in Betrieb genommen. Hoher Besuch am Pflüglhof: Prinz Kamil Hassan aus Ägypten mit Gattin Charlotte von Mecklenburg sowie Herzog Georg von Mecklenburg mit Gattin.
1958
Als Vorbereitung für den Kraftwerksbau werden die ersten Bohrproben durchgeführt.
1959
Gemeinsam mit der KELAG wird im Herbst im Bereiche Landesstraße – Kramer das erste Straßenbeleuchtungskabel verlegt.
1961
Laut Volkszählung hat die Gemeinde Malta 1604 Einwohner.
1963
Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses und der vier Wohnungen (Malta 47). Die Gemeinde beginnt mit dem Abtragen der Burgruine Kronegg. An dieser Stelle soll das heutige Volksschulgebäude errichtet werden.
1966
Der Empfang des 1. und 2. Fernsehprogrammes wird möglich (mit Ausnahme der Ortschaften Koschach, Brandstatt, Schlatzingerau). Der Sender Goldeck hat bisher nur den oberen Maltaberg mit dieser Informationsmöglichkeit versorgt.
1967
Die Ortschaften Ober- und Untermalta werden zur neuen Ortschaft Malta zusammengelegt.
1968
Die Olympischen Winterspiele 1968 in Grenoble bringen auch das Maltatal in die Medien: Baldur Preiml erobert im Spezialsprunglauf die Bronzemedaille. Die Gemeinde und der Sportverein organisieren einen Empfang im Gasthof Fischerwirt.
1969
Die heutige Volksschule Malta wird festlich eröffnet.
1971 bis 2020
1971
Der Aufsichtsrat der österreichischen Draukraftwerke beschließt den Bau des Maltakraftwerks. Dieser Beschluss bringt für das Maltatal wirtschaftliche Vorteile und Schutz vor weiteren Überschwemmungskatastrophen (auf die Unwetterkatastrophen im Maltatal wird in der Gemeindechronik ausführlich eingegangen), jedoch viele unserer romantischen Wasserfälle im Hinteren Maltatal fallen den Baumaßnahmen zum Opfer. Bei der Volkszählung weist Malta eine Einwohnerzahl von 1.850 auf.
1975
Durch einen Lawinenabgang wird die Gießener Hütte im Gößgraben völlig zerstört.
1977
Wiedereröffnung der Gießener Hütte. Fertigstellung der Kölnbreinsperre.
1978
Freigabe der Maltatal Hochalmstraße als mautpflichtige Ausflugsstraße.
1978/83
Errichtung der Kanalisationsanlage Maltatal.
1987
1/3 des Gemeindegebietes wird in den Nationalpark Hohe Tauern eingebunden.
1989/92
Kölnbreinsperre: Sanierungsmaßnahmen werden erfolgreich vorgenommen. Seither ist ein Vollstau möglich.
1989
Das Maltatal wird als Standort für die Errichtung eines Atommüllendlagers in Erwägung gezogen. 400 Gemeindebürger pilgern nach Wien, um vor dem Regierungsgebäude gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers zu demonstrieren.
1991
Todesjahr von Altbürgermeister Hans Koch (08.01.1922 – 04.04.1991). Hans Koch hat in seiner 41-jährigen Amtszeit die Entwicklung des Maltatals stark geprägt.
1991/92
Große Erleichterung in der Bevölkerung: In einem Schreiben der Republik Österreich wird der Standort Malta für die Errichtung eines Atommüllendlagers außer Diskussion gestellt.
1992
Feierliche Eröffnung der Hans-Koch-Schule (Volksschule) in Fischertratten.
1993
Die Gemeinde Malta ist Veranstaltungsort für ein internationales Bildhauersymposium. Einige der angefertigten Kunstwerke aus Tauerngranit verschönern nach wie vor das Ortsbild der Gemeinde Malta.
1994
Malta feiert großes Jubiläum: 1000 Jahre Malta (erstmalige urkundliche Erwähnung 993/994)
1997
„Willkommen Österreich“ mit Fernsehmoderator Peter Rapp „gastiert“ im Maltatal.
1998
Flugzeugabsturz im Bereich der Kölnbreinsperre (Brunnkaar). Alle drei Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.
2000
Umbau des Gemeindeamtes.
2002/04
Renovierungsarbeiten an den Kirchen in Fischertratten und Malta – bei diesen Arbeiten werden Fresken – unter anderem unsere bekannte „Micky Maus“ freigelegt.
2005
Das Postamt Malta wird geschlossen. Das Kaufhaus Danler-Swatt wird zur Postservicestelle.
2006/07
Die Landesausstellung wasser.reich findet im Lieser- und Maltatal statt.
2007
Brand des Gemeindeamtes.
2008
Bauarbeiten Gemeindeamt
2009
Fertigstellung und Einzug Gemeindeamt
Neuanschaffung Löschwagen FF-Malta
2010
80. Bestandsjubiläum der Kattowitzer Hütte
Das Dorfservice steht als sozialer Dienstleister der Gemeinde zur Verfügung
2011
13 Häuser entstehen im Baulandmodell Fischertratten
Zusammenlegung der Volksschule Fischertratten und Malta
2011/2012
Erweiterung der Ortskanalisation Malta BA 06 auf den Maltaberg
Bau des Radweges R9 Fischertratten bis Malta/Gries
2012
Eröffnung KiZe Fischertratten
Beginn: Hochwasserschutzprojekt - Verbauungsmaßnahmen am "Blasbach" wurden durchgeführt
2014
Lawinenabgang "Mirzlahn" im hinteren Maltatal am 19. Feber 2014
2014/2015
Bau Radweg R9 Malta/Gries bis Stockbodenbachbrücke
2015
Umbau der Volksschule Malta
Juli 2015 - Starke Unwetter
Wildbachverbauungen
2017
Generalsanierung Festsaal Malta
Anfang März 2017 erfolgte ein Abriss großer Teile des Gebäudes. Nach geänderter Dachform, verändertes Raumkonzept des Festsaales, neuer Eingangsbereich,die Küche und die sanitären Anlagen wurden vollständig erneuert. Mit dem Anschluss an die Biomasseheizung der Volksschule Malta erfolgt nun eine umweltschonende und energiesparende Beheizung des Gebäudes. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,55 Mio Euro.
2017 - Juli bzw. August
Schäden an Wildbächen im Gemeindegebiet durch Regenereignisse. Der Feistritzbach, der Blasbach u. der Trattnerbach tratten stellenweise über die Ufer.
2018
Hochwasserereignis 29. und 30. Oktober. Es kam zu weiträumigen Überflutungen entlang von Gößbach und Malta. Der Radweg R9 wurde an mehreren Stellen unterspült. Die Straße im hinteren Gößgraben musste wegen Schäden gesperrt werden.
2019
Ein niederschlagsreicher Oktober hält Feuerwehr und andere Einsatzkräfte auf Trab. Der gesättigte Boden konnte das Wasser nicht mehr aufnehmen und es gab im ganzen Gemeindegebiet Überflutungen und Bäche traten über die Ufer und der Grundwasserspiegel stieg rasant an. Viele Straßen mussten gesperrt werden. Schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde die Straße auf den Maltaberg. Nach einer Hangrutschung musste die Straße gesperrt werden.
Neuer Kommunaltraktor für den Wirtschftshof
Der Kommunaltraktor ist in die Jahre gekommen. Seit über 36 Jahren ist dieses robuste Gerät im Einsatz. Nun ist ein Steyr Kommunaltraktor 4120 samt Schneepflug und Streugerät in der Gemeinde Malta im Einsatz.
Umstellung Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen, Teil 1
Die bisherigen Straßenlaternen in den Ortsteilen Geiersbichl, Malta, Obermalta und Gries wurden durch moderne LED-Leuchten ersetzt.
Renovierung Alter Pfarrhof
Der "Alter Pfarrhof" im Ortszentrum von Malta befindet sich im Besitz der Gemeinde Malta. Das Gebäude zählt zu den ältesten noch erhaltenen Gebäuden in Malta. Im Sommer 2019 wurden notwendige Renovierungsarbeiten durchgeführt. Die WC-Anlagen wurden erneuert, eine Zentralheizung wurde installiert, der ehemalige Trauungssaal wurde mit einer Trennwand geteilt.
130 Jahre Feuerwehr Malta
Am 20. Juli feierte die FF-Malta ihr 130 jähriges Bestandsjubiläum mit Festakt und Festumzug.
2020
Photovoltaikanlage am Gemeindeamt
Am Dach befinden sich nun PV-Kollektoren. Ein erheblicher Teil des Strombedarfs des Gebäudes kann nun mit der neuen Anlage gedeckt werden. Die Inbetriebnahme erfolgte Anfang Mai 2020.
Hochwasserschutzmaßnahmen, Freilegung des Durchflussprofiles im Maltafluss
Insgesamt wurden im Rahmen des Räumungsprojektes zwischen der Mündung des Gößbaches bis hin zur Gemeindegrenze im Ortsteil Fischertratten an 10 Stellen Ausbagerungen vorgenommen. Rund 10.000 m³ an Schotter- und Geröllanlandungen wurden entnommen.
Neubau des Sportvereinshauses
Anfang Oktober konnte mit dem Bau begonnen werden. Das alte Sportvereinshaus wurde dem Erdboden gleichgemacht, danach wurden sämtliche Leitungen verlegt und mit dem Fundament begonnen. Der Projektabschluss ist bis Mai 2021 geplant.
Umstellung Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen, Teil 2
Folgende Bereich wurden durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Parkplatz unter dem Gemeindeamt, Wasn-Siedlung, Gemeindestr. vom Anwesen Faller Tal auswärts bis zur Bushaltestelle Hilpersdorf, Ortsteil Hilpersdorf und Weichsel, Hinterland.
Sanierung Unwetterschäden Maltaberger Weg
Der in November 2019 aufgrund eines Murenabganges stark in Mitleidenschaft gezogene Maltaberger Weg (erste und dritte Kehre) wurde im vergangenen Herbst generalsaniert. Die Straße musste 11 Tage lang gesperrt werden, bis eine Stabilisierung der 3. Kehre abgeschlossen werden konnte. Die Befahrung der Straße war sehr eingeschränkt.
2021 bis Heute
2021
Lawinensprengung im Mirzkessel am 30.01.2021
Aufgrund der zunehmend problematischen Lawinensituation hat die Gemeinde Malta am Samstag, den 30. Jänner 2021 um 15.30 Uhr eine Lawinensprengung durchgeführt. Durch die Sprengung wurde eine Lawine ausgelöst, welche die Gemeindestraße im Bereich des Schleierwasserfalles auf einer Länge von rund 80 Metern und einer Höhe von bis zu 6 Metern überschüttet hat. Die Straße wurde mit zwei Radladern und einem 24t Bagger geräumt und wieder für den Verkehr freigegeben.
Feierliche Eröffnung des neuen Sportvereinshauses - Bartelmannarena
Am 25. September 2021 konnte das neue Sportvereinshaus mit einem feierlichen Festakt eröffnet werden. Die Gemeinde Malta hat in das Bauvorhaben mit Unterstützung diverser Förderungen rund € 900.000,-- investiert.
2022
Blackoutvorsorge im gemeindeeigenen Gebäuden
Mit der Anschaffung eines Stromaggregates kann zukünftig das Gemeindeamtsgebäude notstromversorgt werden. Für den Bereich Festsaal, Feuerwehrhaus und Volksschule wurde ein leistungsstarker Stromerzeuger angeschafft. Da beide Aggregate Mobil sind, können diese auch im Falle eines Ereignisses in einem anderen Ortsteil oder auch in einer Nachbargemeinde eingesetzt werden.
Friedhof Malta-Urnengräber
Am Friedhof Malta wurden 17 Nischen für Urnenbestattung fertiggestellt.
Tourismus aktuell- Fusionierung Katschberg-Lieser-Maltatal
Die Fusionierung der Regionen Katschberg und dem Lieser-Maltatal wurde am 01.01.2022 rechtskräftig. Damit ist die neu gegründete Region Katschberg Lieser-Maltatal GmbH die vom Land Kärnten anerkannte regionale Tourismusorganisation.
Brückensanierungen im Gemeindegebiet
Im Zuge einer Überprüfung der sechs Hauptbrücken im Gemeindegebiet wurde festgestellt, dass in diesem Bereich einige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten dringend notwendig sind. Bei der Zirmhofbrücke, Winterbrücke und der Karneraubrücke waren nur Wartungs- und Ausbesserungsarbeiten notwendig. Die Hoferbrücke wurde abgefräst, abgedichtet und asphaltiert. Die Trippbrücke und Fischerbrücke wurden nach dem Abfräsen massivere Schäden entdeckt als angenommen. So hat sich die Bauzeit um einige Wochen verlängert. Die Kosten belaufen sich auf rund € 280.000,00.
Neben den 6 Hauptbrücken wurden auch mehrere Brücken und Stege im Gemeindegebiet ertüchtigt, die Hängebrücke über die Malta, die Brücke beim Wanderweg unter dem Melnikfall und der Steg über die Blaue-Tumpf-Klamm.
Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen, Teil 3
Um das Projekt abzuschließen, kam es in diesem Jahr zur Umrüstung der restlichen vier Beleuchtungsstränge in den Bereichen Jesn, Fischertrattten, Dornbach, Brochendorf und Saps.
Sanierung der Gemeinde eigenen Wohnhäuser Malta 47 und 48
Die Wohnhäuser Malta 47 und 48 mit insgesamt 12 Wohnungen wurden einer Renovierung unterzogen. Alle Wohnungen werden nun über die Biomasse Heizzentrale der benachbarten Volksschule umweltfreundlich beheizt.
Schwimmbad Malta
Das Schwimmbad Malta am Gelände des Campingplatzes ist nach vielen Jahren der Nutzung dringend renovierungsbedürftig. Eine Finanzierung eines Neubaus ist derzeit nicht möglich. Das Schwimmbad wird von der Gemeinde zu moderaten Bedingungen an den Campingplatzbetreiber verkauft.
2023
Brückenbau Blasbach - Landesstraße L12
Am sogenannten Blasbach, welcher vom Maltaberg durch die Ortschaft Malta in den Maltafluss fließt, wurden in den letzten Jahren umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt. Als Abschluss der Bauarbeiten wurde im Bereich der Landesstraße der bisher bestehende Durchlass durch eine Brücke ersetzt. Die Brücke stellt nun im Falle eines Hochwassers keine Barriere mehr dar. Die Arbeiten wurden in den Monaten April und Mai 2023 von der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) durchgeführt. Die Gesamtkosten für das Hochwasserschutzprojekt Blasbach belaufen sich auf rund € 1.300.000,-
Glasfaserausbau - Breitbandinternet
Wir leben in einer Zeit in der Datentransfers verschiedenster Art mehr und mehr unser Leben bestimmen. Internet, Fernsehen, Videotelefonie usw. produzieren täglich riesige Datenmengen. Spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine Ausstattung mit gut funktionierendem Internet im beruflichen und privaten Bereich ist. Ziel der Gemeinde Malta ist es, Breitbandinternet in den Hauptsiedlungsgebieten möglichst flächendeckend anzubieten.
Nach jahrelangen Verhandlungen ist es schließlich gelungen, das so wichtige Projekt in Richtung Umsetzung zu führen. Als Partner der Gemeinde fungieren hier die Fa. Kelag-Connect sowie das Land Kärnten (Breitbandinitiative Kärnten – BIK). Die für einen Ausbau erforderlichen Zusagen von 40% der Haushalte im Erschließungsgebiet konnte mit rund 45% deutlich erreicht werden. In einer weiteren Bauphase ist zudem eine Weiterführung in die Ortschaften Feistritz, Brandstatt und Koschach in Planung.
Sanierungsprojekt Schmutzwasserkanal BA 04, Ortsteil Gries
Der in den Jahren 2001 und 2002 erbaute Kanalstrang verlor mehr und mehr seine Funktionstüchtigkeit. Schließlich wurde 2021 die Erstellung eines Sanierungsprojektes beauftragt und die Bauarbeiten im vergangenen Winter ausgeschrieben und das kostenintensive Sanierungsprojekt begonnen. Das bestehende defekte Kanalrohr (GFK) wurde durch stabile Gussrohre ersetzt. Einige Abschnitte des Kanalstranges müssen nicht neu gebaut werden, sondern können mit sogenannten „Inlinern“ (Sanierung des bestehenden Rohres auf der Innenseite) in Ordnung gebracht werden.
Die Kosten belaufen sich auf rund € 720.000,00. Mit Abschluss der Grabungsarbeiten ist auch ein Straßenneubau vom Anwesen vlg. Labler bis zur Trippbrücke vorgesehen.
Photovoltaikanlage am Festsaal
Als Teilnehmerin am e5-Programm für Gemeinden ist die Gemeinde Malta seit Jahren bemüht, Verbesserungen in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbarer Energien zu erzielen. Im vergangenen April wurde am Dach des Festsaales eine Photovoltaikanlage installiert. Durch die Leistung von 30 kWp ist mit einer Energieausbeute von über 30.000 kWh/Jahr zu rechnen! Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von ca. 6 Einfamilienhäusern. Die Kosten für die errichtete Anlage belaufen sich auf rund € 48.000,00 .
Straßenneubau auf der Jesn
Das bereits sehr desolate Straßenstück musste einem aufwendigen Neubau unterzogen werden. Neben den straßenbaulichen Maßnahmen kam es zudem zu einer Neuverlegung des Schmutz- und Oberflächenwasserkanals sowie der Wasserleitung. Des Weiteren wurden die Leerverrohrung für das LWL Kabel (Breitbandinternet) und die Stromleitung für die Straßenbeleuchtung neu verlegt.
Das neu errichtete Straßenstück bietet den Bewohnern der Jesn und auch den Bauwerbern der neuen Baugrundstücke in diesem Bereich eine zeitgemäße Zufahrt. Auch eine Verbreiterung des Straßenstücks konnte erreicht werden. Sämtliche Leitungen (Schmutzwasserkanal, Oberflächenwasserkanal, Stromleitung LWL Kabel) befindet sich nun im Straßenbereich bzw. im öffentlichen Gut. Die Gesamtkosten für dieses Infrastrukturbauvorhaben belaufen sich auf rund € 200.000,-.
Generalsanierung Tennisanlagen
Im September 2022 konnte das neue Sportvereinshaus eröffnet werden. Der Sportverein Malta sowie der heimische Tennisclub haben seither eine zeitgemäße Heimstätte im neuen Gebäude.
Zum Abschluss der Revitalisierung wurde auf Antrag des Tennisclubs die Generalsanierung der Tennisanlage in Angriff genommen. Nach dem völlig neuen Aufbau des Untergrundes wurde ein moderner Kunstrasenplatz errichtet. Die neuen Plätze sollen eine Verlängerung der Tennissaisonen im Frühjahr und Herbst ermöglichen. Zudem wurde die Lichtanlage erneuert um die Anlage auch in den Abendstunden nutzen zu können. Die Kosten für die Erneuerung der Anlage belaufen sich auf rund € 100.000,00.
Unwetterschäden Ende Oktober/Anfang November
Am 21. Oktober 2023 fegten schwere Sturmböen durch das Maltatal. In den Ortschaften Gries, Schlatzing und im Bereich der Falleralm richtete der Südföhn erheblichen Schaden in verschiedenen Waldstücken an. Zudem wurden in etlichen Waldbereichen, vom Bartlmann über den Maltaberg bis hin zur Maralm zahlreiche Bäume geknickt oder entwurzelt. Glücklicher Weise kamen keine Menschen zu Schaden. Auch der Schaden an Gebäuden hielt sich in Grenzen. Die Schädigungen einzelnen Waldbereiche sind jedoch beträchtlich!
Nur zwei Wochen später, am 3. und 4. November wurde das Gemeindegebiet von ergiebigen Regenfällen heimgesucht. In 24 Stunden regnete es bis zu 150 Liter/Quadratmeter. In den Ortsteilen Dornbach, Brochendorf und Saps traten zahlreiche Bäche über die Ufer und verlegten Straßen und Felder. Vor allem der sogenannte „Wastlgraben“ oberhalb von Dornbach führte mehrere hundert Kubikmeter an Geschiebe mit sich, die sich jedoch glücklicher Weise Großteils oberhalb des sogenannten „Reiterweges“ ablagerten.
Mit dem Sinken der Schneefallgrenze im Laufe des 3. Novembers fielen ab einer Seehöhe von rund 1.600 Metern große Teile des Niederschlags als Schnee, was wiederum zur Entspannung der Situation beitrug.
Brückenneubau Sapserbach/Grafweg, Ortsteil Brochendorf
Da die bestehende Holzbrücke über den Sapserbach am sogenannten Grafweg in Brochendorf in desolatem Zustand war, wurde diese durch eine Betonbrücke ersetzt. Gleichzeitig wurde das Gerinne aufgeweitet, um in Zukunft, im Falle eines Hochwassers, Verklausungen zu vermeiden. Es wurden hier insgesamt rund € 50.000,00 investiert.
Das Feuerwehrhaus der FF-Dornbach erstrahlt in neuem Glanz!
Nach der Vorbereitung des Projektes im vergangenen Frühjahr konnte Anfang September mit der Generalsanierung des Feuerwehrhauses in Dornbach begonnen werden. Neben dem Anbringen eines Vollwärmeschutzes wurde auch die oberste Geschoßdecke gedämmt. Die bestehende Elektroheizung wurde durch eine moderne Pelletsheizung ersetzt, welche platzsparend im Schlauchturm installiert werden konnte. Die Kosten für die thermische Sanierung samt Heizungsneubau belaufen sich auf rund € 170.000,00.
Abschluss Sanierungsprojekt Schmutzwasserkanal BA 04, Ortsteil Gries
Der bestehende Schmutzwasserkanal in den Ortschaften Gries und Schlatzing musste einer Sanierung bzw. stellenweise einem Neubau unterzogen werden. Der in den Jahren 2001 und 2002 erbaute Kanalstrang verlor mehr und mehr seine Funktionstüchtigkeit. Offensichtlich kam es bedingt durch Ausschwemmungen von Feinteilen durch Grund- und Hangwasser und die damals gewählte Bauweise zu den massiven Senkungen. Nach der Fertigstellung der Kanalbauarbeiten kam es zum Neubau bzw. zur Asphaltierung der betroffenen Straßenstücke. Die Kosten belaufen sich auf rund € 720.000,00.
2024
Asphaltierungsarbeiten
In den Monaten April und Mai 2024 konnten im Gemeindegebiet diverse Asphaltierungsarbeiten in Angriff genommen werden. Neben verschiedenen Kleinflächen wurde der Vorplatz des Wirtschaftshofs, asphaltiert und neugestaltet. Abgeschlossen werden konnte auch die Siedlungsstraße im Baulandmodell Hilpersdorf/Stürzerfeld.
E-Ladestation
Im Zuge eines interkommunalen Projektes gemeinsam mit der Gemeinde Rennweg wurde im Bereich der Bushaltestelle unterhalb des Gemeindeamtes eine neue Ladestation für Elektroautos installiert. Ende April wurde die Station überdacht und entsprechend gekennzeichnet.
Glasfaserausbau im Ortszentrum Malta, das schnelle Internet rückt näher
Die Anbindung an das Internet mittels Lichtwellenleiterkabel (LWL) hat für die Gemeinde Malta oberste Priorität. Im vergangenen Herbst konnte der Hauptstrang für eine Glasfaserversorgung von Fischertratten bis Malta (Höhe Malteinerhof) verlegt werden.
Als ersten Schritt in Richtung Flächenausbau hat die Fa. NPG Bau Neuschitzer GmbH mit der Erschließung des Ortskerns in Malta begonnen. Seit 4. April gehen die Bauarbeiten zügig voran.
Erneuerung Hängebrücke, Aussichtsplattform Gößfälle
Im Zuge der Erlebnisreise wasser.reich wurde in den Jahren 2005 und 2006 neben einigen anderen Projekten im Maltatal auch der Bereich der Gößfälle mit einer umfangreichen Besucherinfrastruktur (Parkplatz, Aussichtsplattformen, Wassergedankenweg,…) ausgestattet.
Die errichteten Einbauten müssen aufgrund der ständigen Nähe zum Wasser nach und nach renoviert werden. So wurden z.B. im vergangenen Frühjahr die Hängebrücke und auch die Aussichtsplattform im oberen Bereich der Gößfälle erneuert.
Erweiterung Urnengräber – Friedhof Fischertratten
Entlang der nördlichen Einfriedungsmauer des sogenannten „Neuen Friedhofs“ wurden insgesamt 12 neue Felder für die Bestattung von Urnen samt Weganlage errichtet, wobei jedes Feld bis zu vier Urnen aufnehmen kann. Das bestehende System entlang der westlichen Einfriedung wurde somit fortgeführt bzw. erweitert.
Neue Heizung in unserem Kindergartenzentrum
Bisher wurde das KiZe elektrisch, d.h. mit Speicheröfen, beheizt. Neben dem hohen Energieverbrauch und der schlechten Steuerung dieses Heizsystems, verursachte dieses bedingt durch die erhöhten Stromtarife der letzten Jahre auch enorme Kosten.
Herr Andreas Genser hat in unmittelbarer Nachbarschaft des Kindergartenzentrums eine Biomasseheizung auf Hackgutbasis errichtet und den Betreibergemeinden angeboten, das KiZe zu beheizen.
In mehreren Verhandlungsrunden konnte ein fairer Modus für eine gemeinsame Projektumsetzung gefunden werden. Nach der Sommerpause konnte in der ersten Septemberhälfte die neue Heizung in Betrieb genommen werden.
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf € 260.000,-.
Renovierung Wohnhaus Malta 115
Das besagte Wohnhaus wurde bereits 1965 errichtet und ist somit der älteste Wohnblock der Gemeinde. Aufgrund des Alters und des Zustandes des Gebäudes wurde eine Generalsanierung unumgänglich. Von Mitte Juni bis Anfang Oktober konnten folgende Renovierungsschritte durchgeführt werden:
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund € 570.000,00.
2025
Verlegung Glasfaserverrohrung im Gemeindegebiet – nächster Bauabschnitt
Ab 17. April 2025 wurden die Arbeiten zur Verlegung des Glasfasernetzes im Gemeindegebiet wieder aufgenommen.
Landesstraße bei Bushaltestelle Hilpersdorf – Hilpersdorf – Ortsstraße bis GH Kramer - Unterer Blasweg – Gries – Schlatzing bis Anwesen vlg. Hanslbauer - Geiersbichl
Hinterland – bis einschließlich Zirmhoffeldsiedlung und Anwesen W. Gigler
Nach Fertigstellung der Bauteile im kommenden Spätsommer können die bisher erreichten Objekte ans Glasfasernetz angeschlossen werden können.
Projekt ‚“Energiegemeinde Lieser- Maltatal -Auf dem Weg in eine regionale Energiezukunft“
Die Gemeinden des Lieser- und Maltatals, Rennweg, Krems, Gmünd, Trebesing und Malta arbeiten schon seit mehreren Jahren in verschiedenen Bereichen gut zusammen, wobei hier ständig neue Bereiche dazukommen (z.B. Tourismus, Mobilität, Musikschulwesen, Abfallwirtschaft, Schutzwasserwirtschaft, Bergrettung, KEM,…).
Als neueste Ebene der Zusammenarbeit wurde das Projekt „Energiegemeinde Lieser- Maltatal“ ins Leben gerufen. Längerfristig wollen die 5 Partnergemeinden möglichst viel Energie aus erneuerbaren Energiequellen selbst erzeugen und auch in der Region verwenden.
Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Malta, Renovierung des Hochbehälters der Pfarrquelle
Im vergangenen April wurde mit der Renovierung des Hochbehälters der sogenannten „Pfarrquelle“ in Obermalta, welcher am Beginn der 1950er Jahre errichtet wurde, begonnen. Die Bauarbeiten gestalteten sich in steilem Gelände unmittelbar oberhalb von bebautem Gebiet als schwierig. Letztendlich konnten die Sanierungsarbeiten plangemäß durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund € 47.600.
Sanierung des gemeindeeigenen Gebäudes Malta 13a – Café Zentrale
Das ehemalige Postgebäude neben dem Gemeindeamt bedarf aufgrund des fortgeschrittenen Alters und des Gebäudezustandes einer dringenden Sanierung. Anfang Mai bekam das Gebäude einen Vollwärmeschutz, Dämmung der oberen Geschoßdecke, Kaltdach, neue Dacheindeckung, Wärmepumpe, Überdachung der Terrasse und neue Garagentore.
Insgesamt investierte die Gemeinde rund € 150.000 ,- in die Erneuerung des Gebäudes.
Erneuerung der Beleuchtung bei den Sportanlagen Malta
In den letzten Jahren konnte die Gemeinde Malta, beginnend mit dem Neubau des Sportvereinshauses (2020/21), die Sportanlagen Schritt für Schritt erneuern bzw. auf ein zeitgemäßes Niveau bringen. Es wurden hier beste Voraussetzungen für den Sportverein und den Tennisclub geschaffen.
2023 wurde folglich der Tennisplatz neu gebaut. Dieser dient seither im Winter zudem als Eislaufplatz.
Mit der Erweiterung der Flutlichtanlage beim Trainingsplatz und der Errichtung einer neuen Lichtanlage für die Tennisplätze konnte in diesem Jahr eine weitere Qualitätsverbesserung erreicht werden.
Investitionskosten für die Sportanlage seit 2020 gesamt: € 1.208.100,00