Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Förderübergabe - Ölkesselfries Malta -

zur Übersicht

Malta: Ölkesselfrei-Programm wird fortgesetzt

Ölkesselfreie Gemeinde Malta: Klimaschutz- und Energie-Landesrätin Sara Schaar überreichte die Förderzusage über 35.000 Euro für die zweite Förderperiode.

In der Oberkärntner Gemeinde Malta lief das Programm „Ölkesselfreie Gemeinden und Städte“, eine Initiative von Energie- und Klimaschutz-Landesrätin Sara Schaar, bisher sehr erfolgreich. „Durch Mittel der Landes-Umweltabteilung werden in ölkesselfreien Gemeinden wie Malta Zuschüsse für Haushalte finanziert, die ihre Öl- oder Gasheizungen gegen erneuerbare Heizungsvarianten austauschen“, erklärt Schaar. Nun läuft in Malta die zweite Förderperiode, für welche die Landesrätin eine Förderung über 35.000 an Bürgermeister Klaus Rüscher, Vizebürgermeister Norbert Enders und KEM-Manager Hermann Florian überbrachte.

„Malta ist eine von 99 Kommunen in Kärnten, die am Ölkesselfrei-Programm teilnehmen und sich somit aktiv für den Klimaschutz und die Energiewende engagieren. Kärnten nimmt eine Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Wärmeversorgung ein und das wollen wir mit Hilfe der Kommunen weiter ausbauen“, so Schaar.

Bewohnerinnen und Bewohner in Malta haben somit erneut die Möglichkeit, über die Gemeinde ein Förderansuchen zu stellen. Konkret wird die Demontage einer bestehenden Öl- oder Gasheizung samt Tank und die Heizungsumstellung auf erneuerbare Energie (z. B. Fernwärme-Anschluss, Pelletskessel, Hackgutkessel etc.) mit 1.500 Euro pro Anlage gefördert. Wurde die Heizung bereits umgestellt, wird auch der nachträgliche Ausbau von Öl- oder Gastanks (samt Entsorgung) mit 500 Euro unterstützt. Diese Unterstützung kann mit weiteren Förderungen von Bund und Land Kärnten, welche auf den Ausstieg aus Öl und Gas abzielen, kombiniert werden.

„Kärntenweit haben wir im Rahmen der Ölkesselfrei-Aktion 99 Gemeinden mit an Bord, im Bezirk Spittal sind 32 von 33 Kommunen dabei. An sie flossen bisher Fördermittel in der Höhe von über 1,5 Millionen Euro, kärntenweit waren es fast fünf Millionen Euro“, rechnet Schaar vor.

 

 

Foto: v.l.n.r. zweiter Vize-Bgm. Norbert Enders, Bgm. Klaus Rüscher, LR.in Sara Schaar und KEM Manager Hermann Florian

Fotohinweis: Büro LR.in Schaar