Photovoltaikanlage am Gemeindeamt

(21.09.2020)


Als Teilnehmerin am e5-Projekt ist die Gemeinde Malta bemüht, die Gemeinde eigenen Gebäude „energiefit“ zu machen. Der Einsatz von Erneuerbarer Energie, der sorgsame Umgang mit Energie und anderen Ressourcen aber auch das Nutzen von Einsparungspotentialen stehen hier im Mittelpunkt. Letztendlich sollen durch die getätigten Maßnahmen die Umwelt geschont und Kosten gespart werden.

 

In den vergangenen Jahren konnten beispielsweise mit der Umstellung der Heizzentrale in der Volksschule von Öl auf Pellets, der Biomasseheizung, mit der der Alte und der Neue Pfarrhof beheizt werden und der Photovoltaikanlage am Kindergartenzentrum Fischertratten wichtige Projekte umgesetzt werden. Auch die schrittweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Lampen steht in diesem Zusammenhang.

 

Schon vor längerer Zeit wurde die Idee geboren, das Gemeindeamt mit einer Photovoltaikanlage auszustatten. Die nach Südosten geneigte Dachhälfte eignet sich bestens für das Anbringen von PV-Kollektoren. Um den Strombedarf des Gebäudes zu erheben, wurde zunächst über die Dauer von einigen Monaten eine Lastprofilmessung durchgeführt. Damit wurde erhoben, wann im Gebäude wieviel Strom gebraucht wird. Die Anlagengröße wurde schließlich aufgrund der Messergebnisse festgelegt. Zudem wurde ein Speicher für Überschussstrom eingeplant.

 

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 13. 12. 2019 wurde nach einer vorhergehenden Ausschreibung der Anlagenteile die Vergabe vorgenommen. Der Auftrag erging an die Fa. Elektro Pirker, Gmünd, mit einem Auftragsvolumen von € 25.204,08 (brutto). Mit Schreiben vom 8. 4. 2020 hat die Kommunalkredit Puplic Consulting eine Förderung von € 7.600,00 aus dem Klima- und Energiefonds zugesagt. Der restliche Betrag wird mit Bedarfszuweisungen aus dem Jahr 2019 finanziert.

 

Am Dach befinden sich nun PV-Kollektoren mit einer Leistung von 7,6 kWp. Der Stromspeicher im Keller kann bis zu 10 kWh aufnehmen.

 

Ein erheblicher Teil des Strombedarfs des Gebäudes kann nun mit der der neuen Anlage gedeckt werden. Die Inbetriebnahme erfolgte Anfang Mai 2020.

 

Für eventuelle Krisenzeiten wurde zudem ein Anschluss für ein Stromaggregat installiert. Das Gemeindeamtsgebäude kann somit im Falle eines längeren Stromausfalls weiter betrieben und als Einsatzzentrale genutzt werden.

 

Ein Monitor im Bereich der Anlaufstelle gibt aktuelle Auskünfte über die momentane Anlagenleistung und die Verwendung des erzeugten Stroms (Verbrauch im Gebäude, Speicherung, Nutzung des Speichers,…).

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