1971 bis Heute


1971      Der Aufsichtsrat der österreichischen Draukraftwerke beschließt den Bau des Maltakraftwerks. Dieser Beschluss                     bringt für das Maltatal wirtschaftliche Vorteile und Schutz vor weiteren Überschwemmungskatastrophen (auf die                         Unwetterkatastrophen im Maltatal wird in der Gemeindechronik ausführlich eingegangen), jedoch viele unserer                         romantischen Wasserfälle im Hinteren Maltatal fallen den Baumaßnahmen zum Opfer. Bei der Volkszählung weist                    Malta eine Einwohnerzahl von 1.850 auf.

1975    Durch einen Lawinenabgang wird die Gießener Hütte im Gößgraben völlig zerstört.

1977    Wiedereröffnung der Gießener Hütte. Fertigstellung der Kölnbreinsperre.

1978    Freigabe der Maltatal Hochalmstraße als mautpflichtige Ausflugsstraße.

1978/83   Errichtung der Kanalisationsanlage Maltatal.

1987   1/3 des Gemeindegebietes wird in den Nationalpark Hohe Tauern eingebunden.

1989/92   Kölnbreinsperre: Sanierungsmaßnahmen werden erfolgreich vorgenommen. Seither ist ein Vollstau möglich.

1989 Das Maltatal wird als Standort für die Errichtung eines Atommüllendlagers in Erwägung gezogen.

1991    Todesjahr von Altbürgermeister Hans Koch (08.01.1922 – 04.04.1991). Hans Koch hat in seiner 41-jährigen Amtszeit               die Entwicklung des Maltatals stark geprägt. 400 Gemeindebürger pilgern nach Wien, um vor dem                                             Regierungsgebäude gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers zu demonstrieren.

1991/92   Große Erleichterung in der Bevölkerung: In einem Schreiben der Republik Österreich wird der Standort Malta für die                  Errichtung eines Atommüllendlagers außer Diskussion gestellt.

1992   Feierliche Eröffnung der Hans-Koch-Schule (Volksschule) in Fischertratten.

1993   Die Gemeinde Malta ist Veranstaltungsort für ein internationales Bildhauersymposium. Einige der angefertigten                        Kunstwerke aus Tauerngranit verschönern nach wie vor das Ortsbild der Gemeinde Malta.

1994    Malta feiert großes Jubiläum: 1000 Jahre Malta (erstmalige urkundliche Erwähnung 993/994)

1997    „Willkommen Österreich“ mit Fernsehmoderator Peter Rapp „gastiert“ im Maltatal.

1998   Flugzeugabsturz im Bereich der Kölnbreinsperre (Brunnkaar). Alle drei Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

2000    Umbau des Gemeindeamtes.

2002/04    Renovierungsarbeiten an den Kirchen in Fischertratten und Malta – bei diesen Arbeiten werden Fresken – unter                        anderem unsere bekannte „Micky Maus“ freigelegt.

2005    Das Postamt Malta wird geschlossen. Das Kaufhaus Danler-Swatt wird zur Postservicestelle.

2006/07    die Landesausstellung wasser.reich findet im Lieser- und Maltatal statt.

2007    Brand des Gemeindeamtes.


2008
  • Bauarbeiten Gemeindeamt 
2009
  • Fertigstellung und Einzug Gemeindeamt
  • Neuanschaffung Löschwagen FF-Malta  
2010
  • 80. Bestandsjubiläum der Kattowitzer Hütte
  • Das Dorfservice steht als sozialer Dienstleister der Gemeinde zur Verfügung
2011
  • 13 Häuser entstehen im Baulandmodell Fischertratten
  • Zusammenlegung der Volksschule Fischertratten und Malta
2011/2012
  • Erweiterung der Ortskanalisation Malta BA 06 auf den Maltaberg
  • Bau des Radweges R9 Fischertratten bis Malta/Gries
2012
  • Eröffnung KiZe Fischertratten
  • Beginn: Hochwasserschutzprojekt - Verbauungsmaßnahmen am "Blasbach" wurden durchgeführt
2013

2014
  • Lawinenabgang "Mirzlahn" im hinteren Maltatal am 19. Feber 2014
2014/2015
  • Bau Radweg R9 Malta/Gries bis Stockbodenbachbrücke
2015
  • Umbau der Volksschule Malta
  • Juli 2015 - Starke Unwetter

  • Wildbachverbauungen
2016

2017
  • Generalsanierung Festsaal Malta
2018


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