1951 bis 1969


1951      Bei den Neuwahlen wird Hans Koch zum Bürgermeister gewählt. Malta erhält die erste Alarmsirene – diese wird am Schulhaus montiert. Nach dem Volkszählungsergebnis zählt die Gemeinde 1421 Einwohner.

1952      Tragisches Unglück vor dem Schleierfall: Obwohl strikt untersagt, lassen sich die Holzarbeiter Andreas Pleschgatternig, Josef Aschbacher und Josef Strasser von der Bergstation mit der beladenen Holzseilbahn zu Tale transportieren. Der Mechanismus versagt und die Arbeiter Andras Pleschgattering und Josef Aschbacher verunglücken tödlich. Josef Strasser ist schwer verletzt.

1953      Herrn Oberlehrer Ferdinand Schmid wird die Ehrenbürgerschaft verliehen. 

1954      Die Gemeinde übersiedelt von der Volksschule in das neue Amtsgebäude. Gleichzeitig beziehen auch die Landwirtschaftliche Genossenschaft und die Post ihre Räumlichkeiten. Die Schulleitung richtet in den freigewordenen Amtsräumen eine Schulküche ein.

1955      Am 03.03.1955 verstirbt Ehrenbürger Ferdinand Schmid.

1956      Im Frühjahr werden im Raume Koschach-Brandstatt-Pflüglhof drei Granitsteinbrüche in Betrieb genommen. Hoher Besuch am Pflüglhof: Prinz Kamil Hassan aus Ägypten mit Gattin Charlotte von Mecklenburg sowie Herzog Georg von Mecklenburg mit Gattin.

1958      Als Vorbereitung für den Kraftwerksbau werden die ersten Bohrproben durchgeführt.

1959      Gemeinsam mit der KELAG wird im Herbst im Bereiche Landesstraße – Kramer das erste Straßenbeleuchtungskabel verlegt.

1961      Laut Volkszählung hat die Gemeinde Malta 1604 Einwohner.

1963      Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses und der vier Wohnungen (Malta 47). Die Gemeinde beginnt mit dem Abtragen der Burgruine Kronegg. An dieser Stelle soll das heutige Volksschulgebäude errichtet werden.

1966      Der Empfang des 1. und 2. Fernsehprogrammes wird möglich (mit Ausnahme der Ortschaften Koschach, Brandstatt, Schlatzingerau). Der Sender Goldeck hat bisher nur den oberen Maltaberg mit dieser Informationsmöglichkeit versorgt.

1967      Die Ortschaften Ober- und Untermalta werden zur neuen Ortschaft Malta zusammengelegt.

1968      Die Olympischen Winterspiele 1968 in Grenoble bringen auch das Maltatal in die Medien: Baldur Preiml erobert im Spezialsprunglauf die Bronzemedaille. Die Gemeinde und der Sportverein organisieren einen Empfang im Gasthof Fischerwirt.

1969      Die heutige Volksschule Malta wird festlich eröffnet.


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