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Schlösser und Burgen

Die Sonnenburg (Feistritz-Schlössl, Weidegg)

Diese Ruine liegt rechts vom Feistritzbach und heißt im Volksmund Feistritzschlössl oder Sonnenburg. Die Erbauer dieser Burg waren möglicherweise die Herren von Mallentein. Urkundlich ist die Burg als „Sonnenburg nahe dem Fluss Malta“ erwähnt (vor 1345). Heute besteht nur mehr der Rest eines Turmes aus dem 11. oder 12. Jh., der in frühromanischem Baustil errichtet worden ist. Um 1400 war die Burg bereits verfallen.

Später wurde diese Burg oft mit der Burg Mallentein verwechselt. Im 19. Jahrhundert war der Name der Ruine ganz vergessen worden. Nur in der Sage war sie als „Mühlbacher Schloss“ die Burg von Riesen. Sie wurde auch mit dem Silberbergbau im Feistritzgraben in Verbindung gebracht, an den noch Stollen erinnerten.

Sonnenburg in Feistritz Sonnenburg in Feistritz
 

Burg Mallentein (Rauhenfest, Ödenfest, Edenfest)

Heute zeugt nur mehr eine verfallene Burgruine auf ca. 1000 m Seehöhe vom ehemaligen Sitz der Herren von Mallentein. Diese Burg wurde im 11. Jh. erbaut. Im 18. Jh. wurde die Burg Eden (=Ödenfest), später kurz Malta, amtlich aber Rauhenfest genannt. Sie ist der Stammsitz der Mallenteiner, deren kärntnerische Linie 1786 ausstarb. Die Mallenteiner sind um 1000 aus Bayern eingewandert und wurden ein großes, einflussreiches Geschlecht. 1029 ist als erster Engelbert Mallentinus erwähnt. Die Mallenteiner waren Ministeriale der Grafen von Lurn. Ministeriale waren ursprünglich unfreie Dienstmänner, die aber den Aufstieg in die Freiheit und sogar in den niederen Adel schafften. Einige brachten es sogar zur Aufnahme in den Hochadel.
Im 12 Jh. besaßen die Grafen von Heunburg diese Burg. Sie begann bereits im 14. Jh. zu verfallen, da sie nicht mehr als Herrschersitz diente. Heute sind noch ein 8 Meter langer Mauerzug und einzelne Mauerreste erhalten.

Bild vom Mauerzug
 

Schloss Kronegg

David von Kronegg, der Sohn des Gewerken Christof von Kronegg, erbaute das Schloss. Christof von Kronegg besaß Eisenhämmer in der Radl und in Koschach sowie Bergwerke in der Krems. Der Bau stammte aus dem 16. Jh. und hatte quadratische Ecktürme. Anton von Kronegg verkaufte 1610 das Schloss an Rudolf, Graf von Raitenau, den Bruder des Salzburger Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau. Die Kroneggs verließen das Tal. Georg Andre von Kronegg war 1649 Landeshauptmann von Kärnten. Sein Wappen findet sich im Wappensaal des Landhauses in Klagenfurt. Um 1850 noch bewohnt, wurde der zur Ruine verkommene Bau 1962 gesprengt und abgetragen. An seiner Stelle befindet sich heute die Volksschule.

Altes Landschaftsbild von der Gemeinde Malta

 

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